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Sharjah – Die Geschichte einer Stadt, Teil 2
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Sharjah und das benachbarte Ra’s al-Khaimah, seit Jahrhunderten Herrschaftsgebiet der Qawasim, haben sich im Laufe der Zeit zu bedeutenden Wirtschafts- und Seemächten entwickelt, mit territorialen Besitztümern sowohl an der arabischen als auch an der persischen Golfküste. Ende des 18. Jh. spielten sie eine entscheidende Rolle im Geflecht der gemeinsamen und widerstreitenden Interessen, deren nationale und regionale Auswirkungen das Leben der Menschen in der Golfregion beeinflussten. Anfang des 19. Jahrhunderts sah sich der erste Shaikh Sultan bin Saqr al-Qasimi so grossen Zwängen und hohem Druck ausgesetzt, dass er 1820 schliesslich den „Allgemeinen Seevertrag“ mit Grossbritannien unterzeichnete. Der Vertrag sicherte den Briten die Vorherrschaft im Golf und die Kontrolle der Handelsrouten nach Indien und Fernost. Durch eine Reihe von Zusatzverträgen band die britische Krone die Shaikhs der sogenannten Vertragsküste des Arabischen Golfs eng an Grossbritannien. Zwar konnten die Shaikhs ihre inneren Angelegenheiten selbst regeln, jedoch nur, solange sich daraus kein Konflikt mit der britischen Hegemonie ergab und deren umfassende Kontrolle aller regionalen Angelegenheiten nicht gefährdet war. Mit einer Kombination aus sanfter Diplomatie und erbarmungslosem Zwang hielten die Briten ihre absolute Vormachtstellung in der Region aufrecht. Der vorliegende zweite Teil knüpft an den ersten Band an und vermittelt ein detailliertes Bild einiger Entwicklungen, die für Sharjah und die Golfregion zwischen 1932 und 1951 von grosser Bedeutung waren. Der zivile Flughafen in Sharjah verwandelte sich in eine Militärbasis und diente auch als geheimer Zwischenstopp für Flüge, die Juden aus Ostasien und China in den damals neugegründeten Staat Israel brachten.

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Stand: 04.07.2020
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Der Golfkrieg in der Sicherheitspolitik der USA
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 1,7, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut), Veranstaltung: Rahmenbedingungen deutscher Aussen- und Sicherheitspolitik, 16 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Als der Irak am 2. August des Jahres 1990 seinen Nachbarn Kuwait im Handstreich eroberte, begann für die USA ein neues Kapitel der Sicherheitspolitik, dass jahrzehntelang geprägt war durch den Kalten Krieg und das Trauma von Vietnam. Der Bruch des Völkerrechts von irakischer Seite war so eindeutig, dass die USA mit Unterstützung der Sowjetunion im UN-Sicherheitsrat diplomatische, wirtschaftliche und schliesslich militärische Sanktionen gegen den Aggressor unternehmen konnten. Innerhalb von sechs Monaten verlegten die USA fast die Hälfte ihres konventionellen Streitkräftepotentials an den Golf. Unterstützt von einer Koalition aus 28 Nationen, fand ein Truppenaufmarsch statt, wie er in den letzten 40 Jahren nicht möglich gewesen wäre. So schnell die militärische Intervention der Koalition im Irak von statten ging, der Irak sich aus Kuwait wieder zurückzog, so schnell verliessen auch die USA die Golfregion und hinterliessen einen 'Scherbenhaufen'. Einen geschwächten Saddam Hussein vor Augen, versuchten die schiitischen und kurdischen Minderheiten einen Umsturz in Bagdad herbeizuführen. Das brutales Vorgehen des Irak während dieses Bürgerkrieges sowie das Stillhalten der USA forderten viele Opfer bei den Minderheiten. Durch den Golfkrieg überwanden die USA das 'Vietnamsyndrom'. Ihr Vorgehen war behutsam. Man zeigte, dass man aus Fehlern der Vergangenheit gelernt hatte; wollte die Position als einzig verbleibende Weltmacht und die Rolle des Weltpolizisten festigen. Doch so sauber, so erfolgreich der Krieg für viele über den Bildschirm kam und proklamiert wurde, so sollte er nicht sein: 100 000 Tote auf irakischer Seite, ein nachhaltig zerstörtes Dritte Welt Land, eine ökologische Katastrophe, eine Diktatur, die nach wie vor besteht und ein Militär, das keinesfalls kampfuntüchtig ist, sprechen wenig für einen Erfolg der USA am Golf. War es wirklich nur das Ziel der USA, Kuwait von den irakischen Truppen zu befreien? Oder spielen Egoismen auf amerikanischer Seite eine grössere Rolle, als die Wahrung des Völkerrechts? Die amerikanische Einstellung gegenüber dem Irak ist geprägt von 'Realpolitik', den regionalen Interessen der USA im Hinblick auf den Nahost-Konflikt, den Iran und nicht zuletzt der Ressource Öl. Die Irakpolitik der USA scheint in auffälligem Masse interessengeleitet, wechselhaft und oftmals wenig durchsichtig. Genau hier soll diese Hausarbeit ansetzen. Sie soll erklären, welche Faktoren ausschlaggebend waren für das amerikanische Engagement am Golf. ...

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Free Flow of Oil - Leitlinien der Nahostpolitik...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 1, Justus-Liebig-Universität Giessen (Institut für Neuere Geschichte), Veranstaltung: Die Weltpolitik der USA in der Truman-Ära, 24 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Eine Fülle von wissenschaftlichen Arbeiten beschäftigt sich mit den Ursachen des Kalten Krieges. Die meisten konzentrieren sich auf die Konfrontation zwischen der Sowjetunion und den USA im Europa der Nachkriegszeit, das Aufeinandertreffen der beiden Grossmächte im Nahen Osten1- unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkriegs - wird ausser Acht gelassen. Diese Einschätzung stellt Bruce R. Kuniholm seiner 1980 veröffentlichen Monographie 'The Origins of the Cold War in the Near East' voran, gleichzeitig betont er: '[The] Great Power relations in the Near East cast significant light on the origins of Cold War [...].'Der Nahe Osten wurde zum ersten Schauplatz der Konfrontation zwischen den ehemaligen Alliierten, früher als in Europa kam hier die amerikanische Containment-Strategie zur Anwendung. Gründe für die zentrale Bedeutung der Region waren die strategische Lage als Puffer zwischen den sowjetischen Einflusssphären in Osteuropa und Fernost, im besonderen aber der ökonomische Wert der beträchtlichen Erdölvorkommen der Golfregion. Der Zweite Weltkrieg hatte die Bedeutung der strategischen Ressource Erdöl nachdrücklich unterstrichen, Erdöl war die wichtigste Energie- und Treibstoffquelle. 'After World War II oil use icreased dramatically everywhere, but new [oil] discoveries in the United States did not keep pace. [...] The Middle East was clearly the major production area of the future, even though it was far away from the consumer countries, vulnerable to attack from the Soviet Union, and internally unstable. U.S. foreign policy therefore faced a whole new set of political issues.' Im folgenden soll untersucht werden, welche Rolle das Erdöl des Nahen Ostens für die Aussenpolitik der Truman-Administration in den Jahren des beginnenden Kalten Krieges einnahm. Inwieweit haben ökonomische Interessen und das Ziel, die Verfügungsgewalt über ein möglichst grosses Potenzial an Erdölreserven zu erlangen, eine Konfrontation zwischen USA und Sowjetunion intensiviert oder sogar erst entfacht?

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Der Neorealismus und dessen Erklärungskraft für...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient, Note: 1,3, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für Politikwissenschaften), Veranstaltung: Internationale Beziehungen, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Golfregion und speziell Meldungen aus Irak und Iran bestimmen in den letzten Jahrzehnten die Nachrichtensendungen der Industriestaaten. Bisher konnte kein Konflikt der dritten Welt - den Vietnam Krieg eingeschlossen - ein solches weltpolitisches Interesse erzeugen wie die ersten beiden Golfkriege (vgl. Bassam 1992: 12). Auch spielen Unruhen in Afrika und Südamerika meist in der medialen Berichterstattung nur eine untergeordnete Rolle. Schon dadurch wird die enorme Bedeutung dieses Gebietes offensichtlich. So wurde auch der ersten Staatsbesuches der iranischen Präsidenten Ahmadinedschad im Irak nach der Islamischen Revolution vor fast drei Jahrzehnten Gegenstand vieler Berichte und Zeitungsartikel. Erst 5 Jahre nach dem Sturz Saddam Husseins und der Beseitigung seines Regimes konnte sich die iranische Regierung dazu bewegen, den früheren Kriegsgegner Iran zu besuchen und einen Neuanfang der bilateralen Verhältnisse anzustreben (Deutsche Presse Agentur 2008 a). Vor diesem Hintergrund und den täglichen Meldungen über nicht endende Ausschreitungen im Irak scheint es von grossem Interesse zu sein, wie und warum es in dieser Region immer wieder zu Konflikten solchen Ausmasses kommt. Sind es die enormen Erdölvorkommen der Region, ethische beziehungsweise religiöse Differenzen oder Kämpfe um die Vormachtstellung in der Region? Die Theorien internationaler Politik versuchen das Verhalten von Staaten zu erklären. Ihre Erklärungsansätze reichen hierbei von realistischen über liberalistische bis hin zu konstruktivistischen Herangehensweisen. In dieser Arbeit wird die Theorie des Neorealismus nach Kenneth N. Waltz auf den 'ersten Golfkrieg' 1980 - 1988 angewandt und untersucht, inwieweit diese Theorie den Konflikt erklären kann. Hierzu wird in Kapitel 2 zunächst der Konflikt hinsichtlich dessen Akteure, Ursachen und Verlauf beschrieben. Darauf folgend behandelt Kapitel 3 die wichtigsten Paradigmen der Waltz¿schen Theorie und dessen gewonnenen Erkenntnisse. Im letzten Teil wird abschliessend untersucht, inwieweit diese Theorie den Konflikt zwischen Iran und Irak beziehungsweise das Handeln der betroffenen Staaten erklären kann. Das Streben der Staaten nach einem Gleichgewicht der Kräfte ('Balance of power') nimmt dabei eine zentrale Rolle ein.

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Macht und Mission der USA von Manila bis Bagdad
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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: USA, Note: 2,0, Universität der Bundeswehr München, Neubiberg, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Alle Imperien mit längerem Bestand haben sich als Zweck und zur Rechtfertigung ihrer Existenz eine weltgeschichtliche Aufgabe gewählt, eine Mission, die kosmologische oder heilsgeschichtliche Bedeutung für das Imperium reklamierte.' Die Vereinigten Staaten von Amerika begannen spätestens im 20. Jahrhundert ihre Macht stetig auszubauen. Sei es durch die zunehmende Einflussnahme in Lateinamerika, die Zivilisierung der Philippinen oder die Rolle als westlicher Hegemon nach dem Zweiten Weltkrieg. Auch heute setzen die USA diese Politik fort. Doch wie versuchen die USA ihren Status als einzig verbliebene Supermacht der Welt zu erhalten? Mit Sicherheit ist das amerikanische Engagement im Nahen und Mittleren Osten Teil einer solchen Politik. Doch inwieweit insbesondere diese Region für die USA von Bedeutung ist, warum der Irak Ziel amerikanischer Aussenpolitik in der jüngsten Vergangenheit war und ob es sich bei der Besatzung des Irak um eine moderne Zivilisierungsmission handelt, soll diese Arbeit erklären. Zunächst werden dazu die Ursprünge von Zivilisierungsmissionen allgemein erläutert. Anschliessend erfolgt ein Vergleich europäischer und amerikanischer Zivilisierungsmissionen. Im weiteren Verlauf sollen die Ursprünge amerikanischer Zivilisierung und Mission erläutert werden. Der Fokus liegt dabei auf der US-Zivilisierungsmission auf den Philippinen. Ferner soll die amerikanisch Rolle während des 20. Jahrhunderts bis zum Ende des Kalten Krieges definiert werden und schliesslich soll eine Analyse der Bedeutung der Golfregion für die USA die amerikanische Aussenpolitik seit den 1990er Jahren erklären, ob das amerikanische Engagement im Irak als Zivilisierungsmission moderner Art bezeichnet werden könnte.

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Die Rolle der Vereinten Nationen beim 2. und 3....
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Vordiplomarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Int. Organisationen u. Verbände, Note: 2,0, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Vereinten Nationen, 1945 von den alliierten Kriegsparteien im Zweiten Weltkrieg geschaffen, sollten durch ein System der kollektiven Sicherheit die Welt nach dem Zweiten Weltkrieg sicherer für alle Menschen machen1. Die Vereinten Nationen spiegeln die Erfahrungen vor dem Zweiten Weltkrieg mit der Handlungsunfähigkeit des Völkerbundes gegen die Achsenmächte wieder2. Dies sollte erreicht werden durch eine Einbindung der Mitglieder in rechtliche Normen wie dem Gewaltverbot und der Ächtung der Androhung von Gewalt, bei gleichzeitiger prinzipieller Möglichkeit zur Reaktion auf Kriege durch den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Das durch den gemeinsamen Feind bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs zusammengehaltene Bündnis zwischen Amerika und Grossbritannien auf der einen Seite und der Sowjetunion auf der anderen Seite brach nach dem Sieg auseinander. Im Kalten Krieges blockierten sich die Supermächte im Sicherheitsrat gegenseitig. Die Vereinten Nationen waren dadurch nicht ihrer Aufgabe entsprechend handlungsfähig3. Das Ende des Kalten Krieges wurde als der Wendepunkt der Vereinten Nationen gefeiert4. Beim unmittelbar nach dem Ende des Kalten Krieges ausgebrochenen Konflikt zwischen dem Irak und Kuwait 1990/91, erwiesen sich die Vereinten Nationen erstmals handlungsfähig5. Auch beim dritten Golfkrieg im Jahr 2003 spielten die Vereinten Nationen, bzw. der Sicherheitsrat eine zentrale Rolle. Anders als 1990/91 verabschiedeten die Vereinten Nationen keine von einem Konsens der ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates getragene Resolution, die den Krieg legitimierte6. Es stellt sich folgende Frage: [...] 1 Vgl. Arend, Anthony Clark/ Beck, Robert J.: International Law and the use of Force, London/ New York 1993, S. 33 2 Vgl. Schlüter, Hilmar Werner: Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, Bonn 1977,S. 10 3 Vgl. Hiscocks, Richard: Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Wachstum und Wirkung, Stuttgart 1975, S. 320 4 Vgl. Massarrat, Mohssen: Der Golfkrieg: Historische, politische, ökonomische und kulturelle Hintergründe, in: Stein, Georg (Hrsg.): Nachgedanken zum Golfkrieg, Heidelberg 1991, S. 22- 57, hier: S. 24 5 Vgl. Hubel, Helmut: Der Golfkrieg als internationaler Konflikt, in: Pawelka, Peter/ Pfaff, Isabella/ Wehling, Hans- Georg: Die Golfregion in der Weltpolitik, Stuttgart/ Berlin/ Köln 1991, S.144- 156, hier: S. 144

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Der Golfkrieg in der Sicherheitspolitik der USA
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 1,7, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut), Veranstaltung: Rahmenbedingungen deutscher Aussen- und Sicherheitspolitik, 16 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Als der Irak am 2. August des Jahres 1990 seinen Nachbarn Kuwait im Handstreich eroberte, begann für die USA ein neues Kapitel der Sicherheitspolitik, dass jahrzehntelang geprägt war durch den Kalten Krieg und das Trauma von Vietnam. Der Bruch des Völkerrechts von irakischer Seite war so eindeutig, dass die USA mit Unterstützung der Sowjetunion im UN-Sicherheitsrat diplomatische, wirtschaftliche und schliesslich militärische Sanktionen gegen den Aggressor unternehmen konnten. Innerhalb von sechs Monaten verlegten die USA fast die Hälfte ihres konventionellen Streitkräftepotentials an den Golf. Unterstützt von einer Koalition aus 28 Nationen, fand ein Truppenaufmarsch statt, wie er in den letzten 40 Jahren nicht möglich gewesen wäre. So schnell die militärische Intervention der Koalition im Irak von statten ging, der Irak sich aus Kuwait wieder zurückzog, so schnell verliessen auch die USA die Golfregion und hinterliessen einen 'Scherbenhaufen'. Einen geschwächten Saddam Hussein vor Augen, versuchten die schiitischen und kurdischen Minderheiten einen Umsturz in Bagdad herbeizuführen. Das brutales Vorgehen des Irak während dieses Bürgerkrieges sowie das Stillhalten der USA forderten viele Opfer bei den Minderheiten. Durch den Golfkrieg überwanden die USA das 'Vietnamsyndrom'. Ihr Vorgehen war behutsam. Man zeigte, dass man aus Fehlern der Vergangenheit gelernt hatte; wollte die Position als einzig verbleibende Weltmacht und die Rolle des Weltpolizisten festigen. Doch so sauber, so erfolgreich der Krieg für viele über den Bildschirm kam und proklamiert wurde, so sollte er nicht sein: 100 000 Tote auf irakischer Seite, ein nachhaltig zerstörtes Dritte Welt Land, eine ökologische Katastrophe, eine Diktatur, die nach wie vor besteht und ein Militär, das keinesfalls kampfuntüchtig ist, sprechen wenig für einen Erfolg der USA am Golf. War es wirklich nur das Ziel der USA, Kuwait von den irakischen Truppen zu befreien? Oder spielen Egoismen auf amerikanischer Seite eine grössere Rolle, als die Wahrung des Völkerrechts? Die amerikanische Einstellung gegenüber dem Irak ist geprägt von 'Realpolitik', den regionalen Interessen der USA im Hinblick auf den Nahost-Konflikt, den Iran und nicht zuletzt der Ressource Öl. Die Irakpolitik der USA scheint in auffälligem Masse interessengeleitet, wechselhaft und oftmals wenig durchsichtig. Genau hier soll diese Hausarbeit ansetzen. Sie soll erklären, welche Faktoren ausschlaggebend waren für das amerikanische Engagement am Golf. ...

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Handel in Südmesopotamien im 3. und 2. Jahrtausend
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Archäologie, Note: 1,3, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Institut für Vorderasiatische Archäologie), Veranstaltung: Hauptseminar: Handel im Alten Orient, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung und kurzer Abriss über die Geschichte der Golfkulturen: Liest man Keilschrifttexte aus dem 3. und 2. vorchristlichen Jahrtausend, die sich mit dem Handel in Mesopotamien und vor allem im Süden des Landes befassen, so stösst man immer wieder auf drei Namen: Dilmun, Magan und Melukkha. Aus diesen drei Regionen scheinen so gut wie alle Luxusgüter, wie Zedernholz, Halbedelsteine oder Gold, und alles Kupfer importiert worden zu sein. Andere Gegenden haben zu dieser Zeit anscheinend keine grosse Rolle für den Handel gespielt. Im folgenden möchte ich auf Lage und Geschichte dieser drei Länder kurz eingehen (siehe Karte 1), sowie einen Abriss der Entwicklung des Handels mit Südmesopotamien geben. Dilmun liegt an der Ostküste der arabischen Halbinsel am arabischen Golf. Es umfasst die Insel Bahrain (siehe Karte 3) und die unmittelbar dahinter liegende Küstenregion, die obere Golfregion, teilweise wurde wohl auch die Insel Failaka noch dazu gezählt. Das Land ist reich an Kupfer und den verschiedensten Mineralien, z. B. Karneol. Ausserdem exportierte es schon früh Datteln und Steingefässe. Das Klima war im 3. und 2. Jt. auch nicht niederschlagsreicher als heute. Anscheinend hat es ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem gegeben, das den Anbau von Feldfrüchten und Datteln erlaubte. Fischfang, aber auch die Jagd haben vermutlich eine grosse Rolle im täglichen Speiseplan gespielt. Allerdings war die hiesige Landwirtschaft im 3. und 2. Jahrtausend zunehmend nicht mehr dazu in der Lage, die wachsende Population zu ernähren, weswegen Getreide aus Mesopotamien zu einem begehrten Importgut wurde, eine Tatsache, die die Handelsbeziehungen zwischen beiden Ländern natürlich stärkte. Trotz seinem vergleichsweise lebensfeindlichen Klima wird Dilmun in einigen sumerischen Texten als ein Land dargestellt, in dem Milch und Honig fliessen, so zum Beispiel im Mythos 'Enki und Ninhursag' (aufgeschrieben Ende 3. Jt.); hier heisst es: 'In Dilmun äusserte der Rabe keine Schreie, der Löwe tötete nicht, der Wolf packte nicht das Lamm, unbekannt war der Kinder tötende Hund, unbekannt das Getreide verschlingende Wildschwein...'. Utnapishtim, der Überlebende der Sintflut, wird von den Göttern nach Dilmun gebracht und lebt hier ewig unter paradiesischen Bedingungen.

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Bahrain: Innere und äußere Akteure und der Verl...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Orientalistik / Sinologie - Islamwissenschaft, Note: 1,3, Ruhr-Universität Bochum (Seminar für Orientalistik und Islamwissenschaft), Veranstaltung: Inländische, einheimische und ausländische Akteure des arabischen Frühlings, Sprache: Deutsch, Abstract: Zu Beginn dieser Arbeit wird auf die demografischen, politischen und religiösen Gegebenheiten des Königreichs Bahrain eingegangen. Im weiteren Verlauf werden die Ereignisse in Bahrain seit dem Beginn des arabischen Frühlings im Jahr 2011 beleuchtet. Diese werden unter anderem anhand von Augenzeugenberichten untermauert. Ferner soll diese Arbeit einen Überblick verschaffen, welche Rolle der Golfkooperationsrat (GCC) einnimmt und inwiefern sich dieser in die gegenwärtigen, innenpolitischen Gegebenheiten Bahrains einbringt. Weiterhin wird darauf eingegangen, welche Rolle die Entwicklung Bahrains für die Golfregion im Allgemeinen und als Interessensbereich Saudi-Arabiens und Irans im Besonderen spielt.

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